WÜRZBURG. Am Sonntagnachmittag durchsuchten Polizeibeamte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Wohnung im Stadtteil Grombühl. Marihuana-Geruch hatte ihre Aufmerksamkeit geweckt. Gefunden wurden diverse Betäubungsmittel. Ein 23-Jähriger wurde wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen.

 

Kurz vor 15:00 Uhr nahmen Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Marihuana-Geruch vor einem Haus in der Ernst-Reuter-Straße wahr. Im Treppenhaus führte sie der Geruch direkt zu einer Wohnungstüre, die auf Klopfen auch geöffnet wurde. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde die Wohnung durchsucht. Dabei fanden die Beamten 85 Ecstasytabletten, 35 Gramm Haschisch sowie kleine Mengen Amfetamin und Marihuana. Ein 23-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufhielt, wurde vorläufig festgenommen.

 

Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, so dass der Mann am Montag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt wurde. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der 23-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

 

 

Fabian Hench                                                                     Boris Raufeisen

Polizeihauptkommissar                                                        Leitender Oberstaatsanwalt

 

 

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17.01.2017 | 135 Aufrufe

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