Fürth (ots) - Am gestrigen Abend (16.01.2017) kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in Fürth zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter mit einem Messer angegriffen wurde. Vorausgegangen war eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnerinnen der Unterkunft.

Gegen 21:30 Uhr verständigte eine 29-jährige Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft in der Karolinenstraße die Polizei wegen einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer Mitbewohnerin. Nach dem Eintreffen zweier Polizeistreifen der Polizeiinspektion Fürth stellte sich heraus, dass die Anruferin bereits am frühen Abend in eine handgreifliche Streitigkeit mit ihrer 35-jährigen Mitbewohnerin verwickelt gewesen war. Nachdem der 29-Jährigen aus diesem Grund vom Sicherheitsdienst der Unterkunft ein neues Zimmer zugewiesen worden war, habe diese nun ihre persönlichen Dinge aus ihrem ehemaligen Zimmer holen wollen. Hierbei sei es erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf sich die beiden Frauen gegenseitig gekratzt und gebissen haben sollen.

Die 35-jährige Kontrahentin der Anruferin verhielt sich auch in Anwesenheit der beiden Streifenbesatzungen äußerst aggressiv. Als die Polizisten die Beweisaufnahme in der Unterkunft durchführten, nahm die aufgebrachte Frau ein Messer an sich und holte damit in Richtung eines 25-jährigen Polizeibeamten aus. Die anwesenden Beamten konnten die Angreiferin jedoch reaktionsschnell überwältigen und legten der renitenten Frau trotz massiver Gegenwehr Handfesseln an. Alle Einsatzkräfte blieben bei der Festnahme unverletzt. Die Festgenommene wurde anschließend zur Polizeiinspektion Fürth transportiert.

Wegen der vorausgegangenen Auseinandersetzung leitete die Polizei gegen beide Frauen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Die 35-jährige Tatverdächtige muss sich zudem einem Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte stellen.

Michael Konrad/gh

 

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17.01.2017 | 268 Aufrufe

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